Interview mit der Autorin

Was hat Sie dazu gebracht Bücher zu schreiben?

Ich habe schon in der Schule gerne Aufsätze und Geschichten verfasst. Dazu noch meine Liebe allgemein zum geschriebenen Wort. Ich lese selbst gern und viel. Ausschlaggebend war dann meine Zusammenarbeit mit der Autorin T. E. Lind. Für sie arbeite ich bereits seit 3 Jahren als Lektorin und Korrektorat.

Wie lange dauert es von der Idee zum fertigen Buch?

Das ist unterschiedlich. Da ich nebenbei noch hauptberuflich tätig bin, ein Kind und Tiere zu versorgen habe, die ihr Recht einfordern, kann es schon ein wenig dauern. Der Tag hat leider nur 24 Stunden. Dazu dann noch meine anderen Tätigkeiten im Bereich des Coverdesigns und des Lektorates.

Schreiben Sie mit Musik oder in der Stille?

Ich schreibe generell mit Musik. Je nach Kapitel oder Situation ändert sich die Musik auch. Dadurch bin ich in der Lage, den Situationen/Charakteren das Gefühl einzuhauchen, dass gerade gebraucht wird. 

In welchem Zimmer schreiben Sie?

Ich schreibe ganz bequem in meinem Wohnzimmer an meinem Schreibtisch. Hier bin ich unter meinen Liebsten und niemand ist alleine.

Gibt es bestimmte Tageszeiten für Sie?

Meistens schon früh morgens, wenn noch alles schläft. Ich bin generell ein Frühaufsteher, auch im Urlaub. Teilweise lassen es die Arbeitszeiten aber nicht zu, dann schreibe ich, wenn es die Zeit erlaubt. 

Essen und Trinken während dem Schreiben?

Auf jeden Fall! Ein frischer Kaffee oder ein leckerer, süßer Cappuccino stehen meist auf dem Schreibtisch. Dazu dann teilweise noch eine Tafel Schokolade oder etwas anderes süßes.

Was wünschen Sie sich für Ihre Zukunft?

Das die Menschen mit meinen Romanen, für einen Augenblick zumindest, all das Leid auf der Welt vergessen können und einfach entspannen. 

Gibt es Fehler beim Schreiben, die man vermeiden sollte?

Man sollte sich auf keinen Fall zwingen zu schreiben. Auf Zwang zu schreiben, führt im Endeffekt dazu, dass man nicht zufrieden ist. Man liest es sich nochmals durch und kann vielleicht alles wieder löschen. Das ist doppelte Arbeit und frustriert.

Schreiben Sie frei oder gibt es Notizen?

Es gibt Notizen, genau so wie es eine Handlung gibt, die aufgeschrieben wird. Einzelne Situationen werden nicht alle aufgeschrieben, sondern Eckpunkte die ich erreichen möchte. Den Weg dort hin, lasse ich mir frei für mehr Lebendigkeit in den Büchern.

Wann kommen Ihnen die Ideen für die Bücher?

Das ist unterschiedlich. Am frühen Morgen im Badezimmer, teilweise noch im Bett, wenn der Wecker gerade noch klingelt. Aber auch beim Wocheneinkauf oder beim fernsehen . Am schlimmsten ist es aber, wenn die Ideen beim Autofahren kommen. Da hat man keine Gelegenheit, diese zu notieren.

Wie lassen Sie Ihre Figuren lebendig werden?

Meine Charaktere sind alle eins; nicht perfekt. Es gibt keine perfekten Menschen, warum sollte es dann perfekte Charaktere in Romanen geben? Ihnen passieren ebenso Fehler, wie jedem anderen auch. Sie lieben und leiden, freuen sich oder weinen. Sie treffen Entscheidungen, die vielleicht auch falsch gewesen sein können und versuchen dann das Beste aus der Situation zu machen. 

Gibt es einen Charakter, den Sie gerne treffen würden?

Ja, den gibt es. Ryan und seine Alpakas. 

 

Warum gerade diesen Charakter?

Weil er ein Mensch ist, der Tiere liebt. Diese Menschen haben meist ein großes Herz auch Menschen gegenüber. 

 

Gibt es Angst oder Selbstzweifel? 

Immer mal wieder. Das sind dann Tage, an denen ich einfach eine Pause einlege vom Schreiben, denn ich bin mit keinem einzigen Satz zufrieden. 


Was würden Sie anderen Autoren mit auf den Weg geben? 

Gebt nicht auf!

Geht euren Weg, auch wenn ihn vielleicht manche belächeln werden. 

Es ist euer Leben und es sind eure Ideen, die ihr verwirklichen könnt. 

Solange es nur einen einzigen Menschen gibt, der sich über das Geschriebene freut und lächelt, habt ihr 

alles richtig gemacht.

Denn dieser Mensch lächelt in diesem Augenblick wegen euch.